IAA Nutzfahrzeuge 2008
Veröffentlichung am 27.10.2008
Experten beraten auf der IAA Nutzfahrzeuge 2008 zu neuesten Entwicklungen
Wie lassen sich Transportketten und Lagerhaltung noch effizienter abwickeln? Welche Chancen bietet neueste Telematik für das Speditionswesen? Wie kann intelligente Software dabei helfen, Kraftstoffkosten zu sparen? Um diese und weitere Fragen zu beantworten, werden Experten der Bielefelder Transdata GmbH vom 25. September bis 2. Oktober an Stand E06 in Halle 24 auf der IAA Nutzfahrzeuge 2008 in Hannover vertreten sein. „Die allgemeine Marktsituation und spezielle Rahmenbedingungen wie Energiepreise und das Anti-Terror-Gesetz stellen Logistikunternehmen vor immer neue Herausforderungen. Das bringt großen Beratungsbedarf. Insofern freuen wir uns auf zahlreiche Besuche an unserem IAA-Stand“, blickt Transdata-Geschäftsführer Helmut Müller der Messe entgegen. Kernkompetenz von Transdata ist die Entwicklung integrierter Sendungs-, Packstück-, Routing- und Abrechnungssoftware.
Transdata wird auf der Messe eine Reihe von Weiterentwicklungen der Software „Komalog“ vorstellen – zum Beispiel die Möglichkeit, den aktuellen Dieselpreis in die Kalkulation und Abrechnung von Speditionsleistungen einzubeziehen. Zudem überprüft das Programm im Rahmen der Kreditlimitüberwachung jetzt auf Wunsch bereits vor Auftragsannahme die Zahlungsfähigkeit von Kunden. Und auch für die aktuellen Pflichten aufgrund der Anti-Terrorgesetze gibt es eine Lösung: Geschäftspartner werden automatisch gegen die offiziellen „Terrorlisten“ geprüft. Im Bereich Lagerlogistik hat Transdata die Funktionen der Komalog-Software ebenfalls erweitert und nutzerfreundlicher gestaltet: „Bestandsführung, Stellplatzverwaltung, Ein-, Aus- und Umlagerungen, Setbildung, Gebindeverwaltung, Lagergeldabrechnung und Inventur sind Stichworte, zu denen wir auf der IAA interessante Neuigkeiten zeigen werden“, kündigt Müller an. Eine weitere Innovation hat Transdata für Speditionen parat, die mit geringen Investitionen von den Vorzügen der Positionsbestimmung profitieren möchten: ein neuartiges Handy-Ortungssystem als kostengünstige Alternative zur „großen“ Telematik.
„Der Begriff ‚Telematik 2.0‘ wird auch bei der IAA ein wichtiges Stichwort sein“, ist sich der Transdata-Chef sicher. Gemeint ist der kombinierte Einsatz verschiedener Technologien. Dazu gehören die Satellitennavigation und das EDV-gestützte Auftragsmanagement. Zudem: „Viele Auftraggeber möchten den Versand online abwickeln und Abläufe jederzeit selbständig beobachten können“, so der Logistik-Experte. Wer das als Spediteur nicht biete, habe in absehbarer Zeit erhebliche Wettbewerbsnachteile.
Die gute Handhabung und die jederzeit verfügbare Unterstützung durch Transdata-Servicekräfte seien Gründe, aufgrund derer Transdata „Komalog“ bundesweit bereits mehr als 1.000-mal erfolgreich installiert hat, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. In diesem Sommer feierten die Bielefelder übrigens ihr 20-jähriges Firmenjubiläum – und zählen damit im dynamischen Logistikbereich zu den beständigsten Akteuren.
„Komalog“ – der ständig aktualisierte Software-Klassiker
„Komalog“ ist die seit 20 Jahren weiterentwickelte Logistik-Software von Transdata, mit der Speditionen ihr komplettes Auftragsmanagement abwickeln können. Gleichzeitig erlaubt „Komalog“ das Zusammenspiel mit modernen Telematik-Systemen. Weil beim Einsatz von „Komalog“ keine weiteren Kommunikationsmittel erforderlich sind, gehen die Dispositionskosten deutlich zurück. Mit dem Programmpaket lassen sich gesamte Transportketten präzise planen und abrechnen. Auch wenn unvorhergesehene Situationen eintreten, vereinfacht die Software folgerichtiges Handeln.
Eine Besonderheit von „Komalog“ ist der modulare Aufbau. Es gibt Module für jeden Aufgabenbereich im Speditionswesen sowie in der modernen Logistik. Das erlaube die Einrichtung einer maßgeschneiderten Anwendung und bringe den Spediteuren Kostenvorteile. Bei der Installation umfangreicher Standard-Software bleibe dagegen häufig ein großer Teil des Produktes ungenutzt und trage eher zur Verwirrung, als zur Effizienzsteigerung bei, heißt es im Hause Transdata.
Einer der neueren „Komalog“-Bausteine ist das Webmodul für Speditionskunden. „Dieses Werkzeug wird in absehbarer Zeit absoluter Standard sein“, ist sich Transdata-Chef Helmut Müller sicher. Schon heute erwarteten viele Unternehmen die Möglichkeit zur Auftragsvergabe und Sendungsverfolgung via Internet. Wegen des branchentypischen Kostendrucks dürften diese Möglichkeiten zur effizienteren Abwicklung einen besonderen Anreiz für den Einsatz von Logistik-Software darstellen. Nach den Empfehlungen von Transdata sind solche Lösungen für Speditionen zur Kundenbindung erforderlich, um auch in Zukunft konkurrenzfähig zu bleiben.
Zur Einführung von „Komalog“ bietet Transdata ein Servicepaket von der Hardwareberatung über die Installation bis hin zu Schulungen und persönlichen Präsenzzeiten. „Viele Unternehmen legen aus verständlichen Gründen großen Wert auf eine solide Einführung, bei der nichts anbrennen kann. Darauf sind wir eingestellt“, so Müller.

